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Arabischkurse im Angebot

Aktuell

Arabisch Eingangsstufe 1 (A1)Bildungsverein

Anmeldung unter:
Telefon: 0511 / 344 144
E-Mail: info@bildungsverein.de
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Arabisch lernen beim Bildungsverein

Arabisch Eingangsstufe 1 (A1)VHS-Wedemark

Wochenendkurs Fr.18.09.-So.20.09.2026-18:00 - 20:15 Uh

Information und Termine

Arabisch lernenauf Sylt

Bildungsurlaub (40 UStd.)
von Mo. 23.11.2026 bis Fr. 27.11.2026

Bildungsurlaub: Arabisch A1–Erste Worte, frischer Wind: Arabisch lernen auf Sylt
Kursort: Sylt / List; Heimvolkshochschule Klappholttal; Akademie am Meer
Im Kursentgelt enthalten sind der Unterricht, Unterkunft mit Vollpension, Bettwäsche, ein Hand- und Duschtuch sowie Lehrmaterial. Anreise auf eigene Kosten.

Bitte beachten Sie die Hausregeln der Unterbringungen.

Information und Termine

Arabisch Eingangsstufe 2 (A1)Bildungsverein

Bildungsurlaub (40 UStd.)
in Linden
von Mo. 29.06.26-08:30–16:30 Uhr

Information und Termine

Wir lernen die moderne arabische Sprache, die von den meisten Menschen in den 22 Arabisch sprechenden Ländern verstanden wird.

In der arabischen Literaturgeschichte sind die folgenden fünf Epochen von Bedeutung:

  1. Die altarabische oder vorislamische Epoche (um 475 bis 622)
  2. Die Epoche der rechtgeleiteten Kalifen und der Umayyaden (622–750)
  3. Die Epoche der Abbasiden (749–1258)
  4. Die Epoche des „Dornröschenschlafs“ (1258–1798)
  5. Die Epoche seit Napoleons ägyptischer Expedition (1798 bis heute)

Klassisches Hocharabisch wird heute von niemandem mehr als Muttersprache gesprochen. Die heutige arabische Schriftsprache wird als modernes Hocharabisch bezeichnet und gilt als Sprache der Gelehrten und Gebildeten. Wir müssen die historische Sprachentwicklung des Arabischen kennen, um beurteilen zu können, welche Inhalte im Unterricht relevant sind.

Die wichtigsten Epochen für die Entwicklung der heutigen arabischen Sprache sind die zweite und die fünfte Epoche:
2. Epoche: Die Zeit der rechtgeleiteten Kalifen und der Umayyaden (622–750)
5. Epoche: Die Ära seit Napoleons ägyptischer Expedition (1798 bis heute)

In der zweiten Epoche zog die Moderne in die arabische Literatur ein. Dies begann mit Abu Nuwas (al-Hasan ibn Hani' al-Hakami ad-Dimaschqi, * um 757; † 815).
Er gilt als der erste urbane Dichter der arabischen Literatur und war Hofpoet zur Zeit des berühmten Kalifen Harun al-Raschid, von dem viele Erzählungen in „Tausendundeine Nacht“ handeln.

In der fünften Epoche begegnen wir Napoleon auf seinem militärischen Ägyptenfeldzug (1798–1801). Mit dieser Expedition datieren Historiker die allmähliche Renaissance der arabischen Kultur (Nahda). Diese Renaissance erwuchs explizit aus der Begegnung mit Europa. Auch wenn es vielen nicht gefällt: Die gegenwärtige arabische Literatur hat mehr mit der modernen europäischen als mit der klassischen arabischen Literatur gemeinsam. In wissenschaftlichen und technischen Texten wird in den meisten arabischsprachigen Ländern aus Mangel an einem spezifischen Fachwortschatz neben Französisch oft auch Englisch gebraucht. Eine vollkommen einheitliche arabische Sprache gibt es nicht. Das ist kaum verwunderlich, da sich der arabische Sprachraum über mehr als 22 Länder vom Atlantik bis zum Persischen Golf erstreckt.

Mit modernem Hocharabisch bezeichnet man die Sprache der Medien. In Rundfunk und Fernsehen nutzen viele Sprecher häufig eine „Pauschalform“ und ersparen sich damit einen Großteil der komplizierten Grammatik des klassischen Arabisch. Fazit: Die heute relevante Form des Arabischen ist die Sprache der modernen Medien (Kino, Fernsehen, Theater, Zeitungen etc.).


Modernes Hocharabisch

Ist es schwer Arabisch zu lernen?Die zentralen Herausforderungen im Detail:

1. Schrift und Alphabet

  1. Andere Leserichtung:
    Arabisch wird von rechts nach links gelesen und geschrieben. Das ist für Europäer extrem ungewohnt und erfordert viel Übung.
  2. Verbindungsformen:
    Das arabische Alphabet besteht aus 28 Buchstaben. Diese verändern ihre Form und Gestalt drastisch, je nachdem, an welcher Position (am Anfang, in der Mitte oder am Ende) sie in einem Wort stehen. Zudem werden die Buchstaben in der Regel miteinander verbunden, ähnlich einer Schreibschrift, was das Herauserkennen einzelner Zeichen erschwert.
  3. Kurze Vokale:
    Im geschriebenen Arabisch werden kurze Vokale meist weggelassen. Das Lesen erfordert oft das Erraten der Wörter aus dem Kontext.

2. Aussprache und Phonetik

  1. Ungewohnte Kehllaute:
    Laute wie der Rachenreibelaut (Ghain, \(\.{\text{g}}\)) oder der stimmlose pharyngale Frikativ (Haa, \(\hbar \)) sind im Deutschen nicht vorhanden und für Sprechwerkzeuge schwer zu formen.
  2. Betonung und Vokallänge:
    Die Unterscheidung von kurzen und langen Vokalen ist strikt und kann die Bedeutung eines Wortes komplett verändern.

3. Grammatik und Wortstruktur

  1. Das Wurzelsystem:
    Arabische Wörter basieren auf einem Konsonantenskelett (oft dreikonsonantige Wurzeln). Neue Wörter entstehen durch das Einfügen von Vokalen nach bestimmten Mustern.
  2. Komplexe Morphologie:
    Die Verbkonjugation, die Ausprägungen von Dual (Zweizahl) und Plural sowie die Kasusendungen (I'rab) sind sehr komplex und weichen stark von europäischen Sprachen ab.

4. Diglossie (Sprachspaltung)

  1. Hocharabisch vs. Dialekt:
    Das in Kursen gelehrte Hocharabisch (MSA / Fusha) wird kaum als Alltagssprache gesprochen. Wer in arabischen Ländern kommunizieren will, muss parallel oft einen lokalen Dialekt (z. B. Ägyptisch, Levantinisch) erlernen.
  2. Vielfalt:
    Regionale Dialekte unterscheiden sich extrem voneinander, was die praktische Anwendung im Alltag erschwert.

Wochenendkurs Fr.18.09.-So.20.09.2026-18:00 - 20:15 Uh

Wie lange braucht man, um eine Sprache zu lernen?

Ich unterrichte Arabisch seit 1990in Hannover

Mir war es im Laufe der letzten 32 Jahren eine große Ehre und Freude netten und interessanten Menschen arabisch zu unterrichten. In meinem Unterricht lernte ich viele netten und interessanten Menschen kenen. Wie: Frau Barbara Kleefeld sie hat zwanzig Jahre lang als übersetzerin in Mauretanien gelebt und war mit einem Mauretanier verheiratet. Sie ist die Autorin des bekannten Buches "Trockenzeit".

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